Bundeswehr


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Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt PDF Drucken E-Mail

Frankfurt, 11.11.2011

Bild von links: Oberst der Reserve Stefan Ament, Offizier Verein Frankfurt, Oberst Werner Itzelberger, Leiter Amt für Flugsicherung der Bundeswehr, Kranzabordnung.Mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal des Frankfurter Hauptfriedhofes und an der Gedenkstätte für gefallene Jüdische Soldaten am Jüdischen Ehrenmal gedachten Angehörige des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr aus Frankfurt im Rahmen des Volkstrauertages der Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung.

Gemeinsam mit einem Vertreter des Militärattachés der Republik Östereich, Vertretern der Stadt Frankfurt, der Jüdischen Gemeinde, dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge, dem Reservistenverband, dem Offizier Verein Frankfurt am Main und anderen Vereinen und Verbände sowie Bürgern der Stadt Frankfurt ehrten die Soldaten in einer Gedenkstunde nicht nur die Gefallenen der beiden Weltkriege sondern alle Opfer von Krieg und Gewalt.

Text und Poto: Jürgen Eise

 
"Single European Sky" im Zentrum der Diskussion PDF Drucken E-Mail

Vom 05. – 06. Oktober 2011 war das Amt für Flugsicherung der Bundewehr Gastgeber für die Konferenz internationaler militärischer Luftverkehrsmanagement (ATM) Direktoren (EURAMID). Dieses aus 17 europäischen Nationen bestehende Gremium tagt zweimal jährlich und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit offen und in freundschaftlicher Atmosphäre über militärische Themen des Luftverkehrsmanagements zu diskutieren.

Im Zentrum steht dabei die von der Europäischen Kommission betriebene Initiative „Single European Sky“, zur Schaffung eines einheitlichen Europäischen Luftraumes, die auch den militärischen Flugbetrieb maßgeblich beeinflusst.

In einem breiten Bogen spannte sich die Agenda darüber hinaus von der Erfahrungen des Erstfluges eines unbemannte Luftfahrzeuges (UAS) „Eurohawk“ über Deutschland bis hin zu Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA), welche zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Text: Heinrich Wölpern

 
Immer "Up to Date" PDF Drucken E-Mail

Frankfurt, 04.10.2011

Bild: Einführung in die Themen der Weiterbildungsveranstaltung II/2011für Flugsicherungspersonal durch den Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr Oberst Werner Itzelberger Immer auf dem neusten Stand sein, das ist auch für die Soldaten der militärischen Flugsicherung wichtig. Die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen, ein immer intensiver genutzter Luftraum sowie neue Technologien, wie zum Beispiel der Einsatz von unbemanntem Fluggerät erfordern kontinuierliche Weiterbildung.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden trafen sich Stabsoffiziere und Offiziere in Führungsfunktion der militärischen Flugsicherung vom 26.09. bis 29.09.2011 zu einem Weiterbildungsseminar im Amt für Flugsicherung der Bundeswehr in Frankfurt.  Im Laufe der 4-tägigen Veranstaltung wurden die neusten Entwicklungen im Bereich Ausrüstung und Ausbildung sowie die Weiterentwicklung der für die militärische Flugsicherung wichtigen gesetzlichen Grundlagen und Vorschriften vorgestellt und eingehend diskutiert. Auch die besonderen Herausforderungen der Flugsicherung im Einsatz sowie der Einsatz von unbemanntem Fluggerät wie dem in der Bundeswehr eingeführten Euro Hawk waren Thema.

„Das Ziel, im offenen Gespräch unsere gemeinsamen Herausforderungen zu erörtern und innovative Ideen zu entwickeln, haben wir erreicht.“ So Oberst Werner Itzelberger der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr in der Abschlußbesprechung.

Text und Foto: Jürgen Eise

 
Soldaten üben Brandbekämpfung PDF Drucken E-Mail

Frankfurt/Pfungstadt, 22.09.2011

Hauptmann Thorsten Deitermann bei der Bekämpfung eines FlüssigkeitsbrandesSoldaten des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr aus Frankfurt üben im Rahmen der allgemein militärischen Ausbildung regelmäßig das Bekämpfen von Bränden. Die Ausbildung wird von der Berufsfeuerwehr der Bundeswehr in Pfungstadt durchgeführt.  

So hatten sich auch am Mittwoch, den 21.09.2011 wieder Soldaten des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr auf den Weg nach Pfungstadt gemacht. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in Feuerlöschmittel und Brandschutzklassen durch Oberbrandmeister Franco Pezzela erfolgte die praktische Anwendung. Im Rahmen einer Stationsausbildung wurde das Löschen einer brennenden Person ebenso geübt wie das Löschen von Flüssigkeiten oder Brände aus Feststoffen. "Praxisnahe Ausbildung die, nicht nur in der Bundeswehr, im Notfall hilfreich sein kann" so das Resümee von Hauptfeldwebel Volker Heerdt nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.

Text und Poto: Jürgen Eise

 
40 Jahre für die Sicherheit im Luftverkehr PDF Drucken E-Mail

 Frankfurt, 10.09.2011

Von links: Staatsminister Michael Boddenberg, Generalmajor Peter Funk und der Leiter des  Amt für Flugsicherung der Bundeswehr Oberst Werner Itzelberger beim Abschreiten der FrontIm Rahmen eines militärischen Appells würdigten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Militär am 10. September 2011 das 40- jährige Bestehen des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr (AFSBw). Unter den anwesenden Gästen konnte der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr, Oberst Werner Itzelberger, Staatsminister Michael Boddenberg von der Hessischen Staatskanzlei sowie Generalmajor Peter Funk, Amtschef des Luftwaffenamtes begrüßen.

40 Jahre spannen auch in der militärischen Flugsicherung einen weiten Bogen. Kalter Krieg und  Wiedervereinigung, die Entstehung eines geeinten Europas und ein rasant wachsender Flugverkehr bedeuteten einen stetigen Wandel und immer wieder neue Herausforderungen auf dem Gebiet der Flugsicherung.

Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und angesichts eines schnell wachsenden zivilen Luftverkehrs in den 1960ger Jahren wurde die Notwendigkeit einer Bündelung der militärischen Kompetenzen im Bereich der Flugsicherung immer deutlicher und mit der Aufstellung des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr  am 01.10.1971 vollzogen.

Die folgenden vier Jahrzente waren durch die stetige Weiterentwicklung der zivil-militärischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Flugsicherung geprägt. Dies dokumentierte sich in vielen Projekten und Initiativen, an denen das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr maßgeblich beteiligt war. 

Doch die Weiterentwicklung der zivil-militärische Zusammenarbeit stellt nur eine der Herausforderungen dar. Die politischen Entwicklungen insbesondere der letzten beiden Dekaden bedeuteten auch: Die Unterstützung des Aufbaus der Flugsicherung in den neuen Bundesländern, eine Neugestaltung der Organisationsgrundlagen durch die Privatisierung der zivilen Flugsicherung und nicht zu vergessen die Flugsicherung in den Einsatzgebieten der Bundeswehr.

„So war das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr an allen Entscheidungen über die zivil-militärische Integration und Zusammenarbeit beteiligt, hat diese ausgehandelt und ist bis heute Hauptakteur in der täglichen Umsetzung“ betonte der Amtschef des Luftwaffenamtes,  Generalmajor Peter Funk in seiner Ansprache.

Militärische Flugsicherung ist weiterhin eine Kernfähigkeit der Streitkräfte, deshalb ist die Arbeit des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr von großer Bedeutung. General Funk hob dabei insbesondere die Soldaten und Mitarbeiter des Amtes für Flugsicherung hervor: „Mit seinen kompetenten und engagierten Mitarbeitern steht das Amt dabei für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf nationaler wie internationaler Bühne mit zivilen wie militärischen Partnern“.

Der deutsche Luftraum ist aufgrund seiner Lage der am stärksten beflogene Luftraum in Mitteleuropa. Die europäische Initiative „Single European Sky“, eine Initiative zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums, wird das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr auch in Zukunft auf internationaler Ebene als der deutsche militärische Ansprechpartner in Anspruch nehmen.

All diese Herausforderungen waren und sind nicht lösbar ohne „Ein Team dessen Kennzeichen Kompetenz und Professionalität sind“ und dessen Arbeit von „hohem persönlichen Engagement und beispielgebender Motivation getragen wird“ betonte  der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr, Oberst Werner Itzelberger in seiner Ansprache vor den Angehörigen des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr.

Staatsminister Michael Boddenberg als Vertreter des hessischen Ministerpräsidenten  betonte in seiner Ansprache die Verbundenheit des Landes Hessen mit den Soldaten der Bundeswehr und den Angehörigen des Amtes für Flugsicherung des Bundeswehr am Standort Frankfurt am Main. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Auslandseinsätze des Bundeswehr dankte der Staatsminister allen Soldaten für ihr vorbildliches Engagement: „Für Ihren Einsatz für die Bundesrepublik Deutschland auch und insbesondere in den Auslandseinsätzen gebührt Ihnen Dank und Anerkennung“.

Text und Foto: Jürgen Eise, Christoph Fischer

 

 
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